Colostrum bei Diabetes

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Colostrum wirkt positiv bei Diabetes mellitus[1]

Insbesondere tritt hier die Wirkung des Wachstumsfaktor IGF-1 (Insulinähnlicher Wachstums-Faktor) bei Diabetes mellitus in den Vordergrund. Grundsätzlich wird bei Gabe von Colostrum der Glukosespiegel nicht beeinflusst, allerdings wird die körpereigene Insulinfunktion durch den IGF-1 eher positiv beeinflusst, das heißt, der IGF-1 begünstigt das Ansprechen von Insulin und verringert die Insulinresistenz (z.B. bei Adipositas = übermässige Vermehrung oder Bildung von Fettgewebe)[2]. Zusätzlich wird durch den IGF-1 die Nierenfunktion positiv beeinflusst. Durch eine zusätzliche positive Änderung des HDL/LDL-Quotienten (=Verhältnis von „gutem“ zu „schlechtem“ Cholesterin) werden insgesamt Gefäß- und Mikrozirkulations-prozesse verbessert.

IGF reduziert bei insulinpflichtigen Diabetikern den HbA1c Wert, als auch den Insulinbedarf, offenbar durch die Unterdrückung der Wachstumshormon-Aktivität.[3]

Das im Colostrum gefundene IGF-1 stimuliert die Glukoseausnutzung und erweist sich als erfolgreich in der Behandlung von Diabetes mellitus, da es eine wirkungsvolle Alternative zu Insulin darstellt und zugleich identisch mit dem menschlichen IGF-1 ist. Der IGF-Spiegel ist naturgemäß bei Diabetikern niedriger als bei Gesunden. [4]

Die natürliche Kombination mit dem Reparaturfaktor TGFß, die im Colostrum im gesunden Verhältnis vorliegt, begünstigt die Wundheilung [5], indem Fibroblasten und andere gewebebildende Faktoren aktiviert werden. Dieser Effekt kann vor allem bei Ulcus cruris und diabetogenen Hautschäden beobachtet werden [6].

Bei der Wahl des Colostrums sollte darauf geachtet werden, dass das roh Colostrum von Kühen mit artgerechter Tierhaltung stammt, wie es z.B. hier der Fall ist. Colostrum aus konventioneller Tierhaltung beinhaltet fast keine aktiven Substanzen mehr.

Äusserliche Behandlung (Juckreiz an den Beinen)

Zur äusserlichen Behandlung bei diabetesbedingten Hautirritationen, insbesondere an den Beinen empfehlen sich colostrumhaltige Kosmetika.

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  1. [1]Hinweis: In den ersten zwei Wochen sollte eine konsequente Glukosekontrolle stattfinden.
  2. [2]Dohm, Elton, et al., Diabetes, 30. Sept. 1990, S.1028-32
  3. [3]Dunger DB, Acerini CL. IGF-I and diabetes in adolescence. Diabetes Metab. 1998;24(2):101-107.
  4. [4]Janusz, Lisowski,1993, Arch. Immunol. Ther. Exp. Warz. Vol. 41 (5-6) S.275-9
  5. [5]Sporn, et.al., 1983 Science, 219, S.1329-31
  6. [6]Dr. Dr. Franz Starflinger, Gyn-Zentrum Mühldorf

Das Immunsystem

Wie uns das komplexe Immunsystem vor Krankheiten schützt.

Ein wirklich aufwendiges System, welches aus unglaublich vielen Bauteilen besteht. Vereinfacht ausgedrückt, ist es das Abwehrsystem gegen Krankheitserreger. Eine Heerschar diverser Zellen und Botenstoffen (Immunfaktoren), deren Aufgabe es ist, alles zu bekämpfen was uns schaden kann.

Der hauptsächliche Aktionsraum des Immunsystems sind die Schleimhäute. Diese sind überall dort zu finden, wo der Körper offen ist. Durch diese Öffnungen können leicht Krankheitserreger in den Körper gelangen. Um dies zu verhindern, sind unmengen von Antikörpern (Immunglobuline) in den Schleimhäuten angesiedelt und kämpfen dort selektiv gegen alles was dem Organismus schaden kann. Je höher der Anteil der Antikörper auf den Schleimhäuten, desto besser ist die Abwehr. Wissenschaftler fanden heraus, dass die zahlreichen Antikörper im Colostrum, für einen sehr langen Zeitraum, auf den Schleimhäuten vom Mund bis in den Enddarm verbleiben.

Damit diese Antikörper, die eigentlich recht faul herum liegen, aktiv werden, benötigen sie Botenstoffe wie z.B. Zytokine. Diese Botenstoffe erkennen Schadstoffe und geben den Antikörpern den Marschbefehl zur Vernichtung jener. Das ist zwar einfach ausgedrückt, aber so in etwa läuft es in unserm Organismus ab.

Das Immunsystem

Sinngemäß, müssen wir nicht nur ausreichend viele Antikörper in uns tragen bzw. bei Bedarf nach produzieren,  sondern auch Botenstoffe. Mit zunehmenden Alter nimmt die Produktion von Botenstoffen jedoch ab, mit der logischen Konsequenz , dass viele Antikörper trotz einem Befall des Organismus mit Krankheitserregern, nicht tätig werden. Freie Bahn für eine entstehende Krankheit. Ein Segen ist hier Colostrum. Es enthält als einziges natürliches Lebensmittel alle für den Menschen notwendigen Immunfaktoren.

Ein gesundes Immunsystem ist ein ausbalanciertes Immunsystem. Erkrankt es, kann es zu schwach oder überreaktiv werden. Ein schwaches Immunsystem kennen wir alle. Wir werden dadurch anfällig für Infektionen (Erkältungen) und haben schlechte Heilprozesse bei Verletzungen.

Dreht das Immunsystem durch, spricht man von einem überreaktiven Immunsystem. Diese Reaktion kann in zwei Richtungen gehen.

  1. Allergien:
    Das Immunsystem reagiert auf harmlose Stoffe wie z.B. Pollen und bekämpft diese.
  2. Autoimmunerkrankungen:
    Das Immunsystem reagiert auf körpereigene Stoffe und bekämpft diese. Z.B. Neurodermitis

Wissenschaftliche Studien aus unterschiedlichen Ländern haben gezeigt, dass Colostrum ein gutes Immunregulat ist. Das bedeutet, dass Colostrum ein schwaches Immunsystem, wie es z.B. auch bei der Immunschwäche Krankheit AIDS vorliegt, anheben und ein überschießendes Immunsystem, im Bereich der Allergien und Autoimmunerkrankungen, senken kann. Voraussetzung für diese Funktion ist es, dass das eingesetzte Colostrum, alle Immunfaktoren beinhaltet. In diesem Zusammenhang ist die korrekte Aufbereitung des Colostrums von eintscheidender Wichtigkeit.

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Immunfaktoren

Unser Immunsystem ist eigentlich ein sehr stabiles, sich selbst regulierendes System. Um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten, sind zahlreiche Bausteine (Faktoren) notwendig.  Man spricht hier von Immunfaktoren. Colostrum ist das einzige Lebensmittel, das ausnahmslos alle Immunfaktoren beinhaltet, welche der Mensch benötigt.

Colostrum ist ein Cocktail aller Immunfaktoren

Die Immunfaktoren im Colostrum sind unterteilt in folgende Gruppen:

Wachstumsfaktoren

  • IGF1
  • IGF2
  • TGF-B
  • TGF-A
  • FGF
  • GnRH
  • NgF
  • EGF
  • GH

Immunglobuline

  • IgG (IgG1, IgG2)
  • IgM
  • IgA
  • IgD
  • IgE

Immunregulatoren

  • Lactoferrin (Lactotransferrin) schützt von Osteoporose[1] und bekämpft schädliche Bakterien[2]
  • Lactoperoxidase-thiocyanate
  • Xanthine Oxidase Enzyme
  • Thymosin alpha 1 und B4
  • Insulin
  • Lysozime
  • Lactalbumin
  • Glykoproteine
  • Trypsin Inhibitoren
  • Prolinrich Polypeptide (PRP)
  • Orotic Acid
  • Oligo- Polysaccharide
  • Leukozyten
  • Cytokine
  • Interleukin 10
  • Interferon Y
  • Lymphokine

Ab dem 30. Lebensjahr verlieren wir stetig Immunfaktoren. Genauer gesagt, es gehen stetig mehr Immunfaktoren verloren, als nachgebildet oder zugeführt werden. Das ist mit ein Grund, dass wir unaufhörlich körperlich altern. In der Tat kann regelmäßig eingenommenes Colostrum, den Alterungsprozess stark ausbremsen.

Immunfaktoren sind der Schlüssel für echtes Antiaging.

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  1. [1]Hou JM1, Xue Y, Lin QM. 2012 „Bovine lactoferrin improves bone mass and microstructure in ovariectomized rats via OPG/RANKL/RANK pathway.“
  2. [2]Lactoferrin 2005, Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V.